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Netz der Anerkennungsberatung im Ausland wächst weiter

02.01.2020
Zum Beginn des Jahres 2020 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Fortsetzung des Projekts „Pro Recognition“ bis Ende 2023 bekannt gegeben. Unter diesem Namen haben sich seit 2015 die Auslandshandelskammern als Anlauf- und Beratungsstellen zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen etabliert. Koordiniert und gesteuert wird das vom BMBF geförderte Projekt von der DIHK Service GmbH in enger Abstimmung mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK).

Zur neuen Phase von Pro Recognition erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: „Am 1. März tritt das Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Kraft. Dann wird auch die Zahl der Anträge auf Anerkennung steigen. Mit den neuen Beratungsstellen können sich interessierte Fachkräfte im Ausland direkt vor Ort über ihre Möglichkeiten der Berufsanerkennung informieren. Damit leisten wir gemeinsam mit der Wirtschaft einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftegewinnung im Ausland.“  

DIHK- Präsident Dr. Eric Schweitzer betont, dass sich mit dem Ausbau von Pro Recognition die im Dezember auf dem Fachkräftegipfel gemeinsam vereinbarten Anstrengungen verstärken würden. Der Fachkräftemangel sei eine große Herausforderung für die Unternehmen, der auch das Interesse an Fachkräften aus Drittstaaten steigen lasse. „Informationen zur beruflichen Anerkennung in Deutschland spielen dabei dann eine entscheidende Rolle.“

Bis zum Ablauf der ersten Projektphase Ende 2019 sind fast 10.000 Anerkennungsberatungen erfolgt. Das bereits bestehende Beratungsnetzwerk in Ägypten, Algerien, Indien, Iran, Italien, Polen und Vietnam wird nun um die Länder Bosnien-Herzegowina, Brasilien und Kolumbien erweitert. Mit knapp 8 Millionen wird das BMBF seine Investitionen gegenüber der ersten Förderperiode verdoppeln.

Link zur Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Link zur Webseite der Deutschen Auslandshandelskammern mit weiteren Informationen zu Pro Recognition