Antragstellung

Antragsberechtigung

Antragsberechtigt sind alle Personen, die einen staatlich anerkannten ausländischen Berufsabschluss erworben haben und in Deutschland in diesem Beruf arbeiten möchten. Nicht antragsberechtigt sind Personen, die nur über informelle, z.B. ausschließlich durch Berufserfahrung erworbene, Berufsqualifikationen verfügen.

Antragsteller, die keinen Wohnsitz in Deutschland bzw. innerhalb der EU/EWR/Schweiz haben oder die nicht Staatsangehörige der genannten Länder sind, müssen außerdem nachweisen, dass sie in Deutschland in dem erlernten Beruf arbeiten möchten (Erwerbstätigkeitsabsicht). Geeignete Dokumente hierfür könnten sein: die Beantragung eines Einreisevisums zur Erwerbstätigkeit, die Kontaktaufnahme mit hiesigen Arbeitgebern, ein Geschäftskonzept oder die Kontaktaufnahme mit Finanzierungsgebern.

Der Antrag kann unabhängig von der Staatsangehörigkeit und vom Aufenthaltsstatus gestellt werden. Auch Anträge aus dem Ausland sind möglich.

Antrag und Unterlagen

Um Ihren ausländischen Berufsabschluss auf Gleichwertigkeit überprüfen zu lassen, müssen Sie einen schriftlichen und eigenhändig unterschriebenen Antrag an die IHK FOSA schicken ("Antrag auf Gleichwertigkeitsfeststellung").

Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizulegen:

  • Tabellarische Aufstellung der absolvierten Ausbildungsgänge und der ausgeübten Erwerbstätigkeit (entfällt bei Nutzung der Tabellen 6 und 7 des Antragsformulars)
  • Identitätsnachweis (Personalausweis oder Reisepass)
  • Nachweis des im Ausland erworbenen Berufsabschlusses
  • Gegebenenfalls: Nachweise über einschlägige Berufserfahrung
  • Gegebenenfalls: Sonstige Befähigungsnachweise

Bitte beachten Sie auch unsere Übersicht notwendiger Unterlagen zur Antragstellung. Sie finden dort genaue Erläuterungen zu den geforderten Unterlagen.

Downloads

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Antrag auf Gleichwertigkeitsfeststellung
Antragsformular. Bitte vollständig ausfüllen, ausdrucken, unterschreiben und zusammen mit allen erforderlichen Unterlagen an die IHK FOSA schicken. Hilfe zum Ausfüllen des Antragsformulars siehe nachfolgendes Dokument.
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Hilfe zum Ausfüllen des Antragsformulars
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Übersicht notwendiger Unterlagen
Informationsblatt mit Erläuterungen zum Antragsformular und den geforderten Unterlagen.

Angabe zur deutschen Referenzqualifikation

Im Antrag ist die deutsche Referenzqualifikation einzutragen, mit der die ausländische Berufsqualifikation verglichen werden soll. Bei über 250 Ausbildungen und vielen verschiedenen Weiterbildungsberufen allein im IHK-Bereich ist die Auswahl der richtigen Referenzqualifikation nicht immer einfach. Bei Unsicherheiten lohnt sich eine Beratung bei der örtlichen IHK oder weiteren Beratungsstellen.

In den meisten IHKs schauen die Kollegen vor Ort sich Ihre Unterlagen in Ruhe an und finden in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen heraus, welcher deutsche Berufsabschluss Ihrem ausländischen Berufsabschluss am ehesten entspricht. Die in Ihrer Region ansässige IHK finden Sie hier.

Wichtige Hinweise

Form der Antragstellung

Bitte reichen Sie Ihren Antrag zusammen mit allen erforderlichen Dokumenten als lose Blattsammlung ein. Verzichten Sie bitte auf jegliche Art der Heftung, da die IHK FOSA Mappen oder Hefter aus arbeitsökonomischen Gründen nicht zurücksenden kann.

Bitte senden Sie die Antragsunterlagen an

IHK FOSA
Ulmenstraße 52g
90443 Nürnberg

Kopien

Die IHK FOSA verlangt vom Ausbildungsnachweis eine beglaubigte Kopie. Bei Befähigungsnachweisen und Nachweisen zur Berufserfahrung (z.B. Weiterbildungs- und Arbeitszeugnisse) reichen in der Regel einfache Kopien. Bitte senden Sie keine Originale, außer Sie werden dazu aufgefordert. Die Kopien bitte ausschließlich im DIN-A4 Format einreichen. 

Übersetzungen

Mit Ausnahme von englischsprachigen Dokumenten müssen alle fremdsprachigen Unterlagen ins Deutsche übersetzt werden.

Übersetzungen werden nur von Übersetzern akzeptiert, die im In- oder Ausland öffentlich bestellt oder beeidigt sind. Eine Übersicht über deutsche Übersetzer finden Sie auf www.justiz-dolmetscher.de.

Die IHK FOSA kann auf Übersetzungen verzichten, z.B. wenn ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin die entsprechende Sprache selbst beherrscht.