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Rekordzahl an Zuwanderern nach Deutschland

01.09.2015
Laut der Auswertung des Mikrozensus durch das Statistische Bundesamt lebten im Jahr 2014 rund 16,4 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Mit einem Zuwachs von 3,0 % gegenüber 2013 entsprach diese einem Anteil an der Gesamtbevölkerung von 20,3 %.

2014 lebten in Deutschland 10,9 Millionen Zuwanderer, damit stieg die Zahl verglichen mit 2011 um 1 Million an, dies markiert den höchsten Stand seit Erhebungsbeginn 2005.

Die Zahl der Zuwanderer steigt seit 2011 jährlich an, besonders ausgeprägt ist dabei der Zuzug aus der Europäischen Union mit einem Plus von 620.000 Personen. Die Migrantinnen und Migranten stammen vor allem aus den Ländern aus Polen, Rumänien, Italien, Bulgarien und Ungarn. Bei Zuwanderern mit Wurzeln außerhalb Europas nahm besonders die Migration aus China, Syrien und Indien zu.   

Als zweitwichtigster Grund für den Zuzug nach Deutschland nach der Familienzusammenführung wurde von 17,9 % der seit 1960 Zugewanderten die Aufnahme einer Beschäftigung angegeben. Befragte, die seit 2008 nach Deutschland gezogen sind, gaben zu 28 % eine Beschäftigung in Deutschland als ausschlagegebenden Grund für die Zuwanderung an. 

Link zur Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes