Neues Gesetz zum Bleiberecht führt Aufenthaltstitel zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen ein

07.07.2015
Das vom Bundestag Anfang Juli verabschiedete Gesetz zur Neuordnung des Bleiberechts führt einen neuen Aufenthaltstitel im Zusammenhang mit der Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen ein.

§ 17a des reformierten Aufenthaltsgesetzes schafft für ausländische Fachkräfte

nun die Möglichkeit, eine Anpassungsqualifizierung in Deutschland zu absolvieren, um die Anerkennung des Berufsabschlusses zu erlangen und eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Erteilt werden kann der neue Aufenthaltstitel für sämtliche Bildungsmaßnahmen, die im Zusammenhang mit einem Anerkennungsverfahren stehen, z.B.

Anpassungslehrgänge, Vorbereitungskurse auf Prüfungen, Sprachkurse oder betriebliche Weiterbildungen. Eine Einreise für eine Kenntnisstandprüfungen fällt ebenfalls darunter, weiterhin wird die Suche nach einer Beschäftigung nach abgeschlossener Bildungsmaßnahme möglich.

Verankert ist auch die Aufnahme einer die Anpassungsmaßnahme begleitenden Beschäftigung, sofern sie im Zusammenhang mit dem Beruf steht, für den die Anerkennung angestrebt wird.  

Die Regelung ist noch nicht in Kraft getreten.

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