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Berufsanerkennung: Jährliche Antragszahl seit 2012 verdoppelt

21.08.2019
Die Zahl der jährlich gestellten Anträge auf Gleichwertigkeitsfeststellung hat sich seit Inkrafttreten des Anerkennungsgesetzes im April 2012 verdoppelt. Dies teilt das Bundesministerium für Bildung und Forschung auf Grundlage der Datenauswertung des Statistischen Bundesamtes zur beruflichen Anerkennung mit.

Insgesamt wurden bis Ende 2018 rund 140.700 Anträge auf Gleichwertigkeitsfeststellung gestellt. Dabei entfielen zwei Drittel der im vergangenen Jahr gestellten Anerkennungsanträge auf Ausbildungsabschlüsse aus Drittstaaten, im gleichen Zeitraum endeten rund 53 % der Anerkennungsverfahren mit einer vollen Gleichwertigkeit.

Erstmals hat das Statistische Bundesamt die amtlichen Datenerhebungen zum Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG) des Bundes sowie der Anerkennungsgesetze der Bundesländer vollständig zusammengefasst und ausgewertet. Für das Jahr 2018 ergibt sich laut Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes ein Anstieg der erteilten Anerkennungsbescheide über eine volle bzw. teilweise Gleichwertigkeit um 20 Prozent.

Der Großteil der letztes Jahr abgeschlossenen Verfahren betraf mit 61 % - wie in den Jahren zuvor - medizinische Gesundheitsberufe. Bei den Ländern, in denen die Ausbildungsgänge abgeschlossen wurden, liegt Syrien auf dem ersten Platz, gefolgt von Bosnien-Herzegowina, Serbien und Polen.

Die zuständigen Stellen bearbeiteten 2018 insgesamt rund 50.500 Anerkennungsverfahren (davon 39.100 neu gestellte Anträge) und damit 15 % mehr als im Jahr zuvor. Auf bundesrechtlich geregelte Berufe bezogen sich drei Viertel der Anerkennungsverfahren, ein Viertel der Verfahren unterlag dem Landesrecht. Nicht reglementierte Berufe waren Gegenstand in einem Fünftel der Anerkennungsverfahren.

Links zur Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie zur Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes