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Deutschland als Einwanderungsland sehr beliebt

26.05.2014
Den nun in der Publikationsreihe „Migration Policy Debates“ veröffentlichten Migrationstrends der OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development - Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) zufolge nimmt Deutschland auf der Beliebtheitsskala der Einwanderungsländer die zweite Stelle hinter den USA ein. Damit hat Deutschland die klassischen Einwanderungsländer wie Kanada und Australien überholt.

Im Jahr 2009 lag Deutschland noch auf dem achten Platz. Zwischen 2011 und 2012 wanderten insgesamt 400.000 Personen zu, der Anstieg der dauerhaften Migration betrug 38 Prozent. Als „dauerhaft“ zählen nach der OECD Zuwanderer mit einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung oder zugezogene Personen aus den EU-Staaten mit einem Verbleib von mindestens einem Jahr. Studenten werden hierbei nicht berücksichtigt. Ein Grund für die gestiegene Attraktivität Deutschlands ist laut OECD in der positiven wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Jahre zu sehen, nachdem Europa nach wie vor die Folgen der Wirtschaftskrise noch nicht überwunden hat.

Ebenfalls gestiegen ist das Qualifikationsniveau der Zuwanderer: 34 Prozent der Zuwanderer zählen zu den Hochqualifizierten, von den 300.000 aus EU-Ländern Zugewanderten waren 2012 69 Prozent erwerbstätig.   

Link zu den OECD Migrationstrends „Migration Policy Debates”